Anwalt Sozialrecht

PolizeiSozialrecht

Das Sozialrecht regelt zunächst die Ansprüche des Bürgers gegen den Staat, damit er ein menschenwürdiges Dasein führen kann, wenn er dazu aus eigener Kraft nicht (mehr) fähig ist. Hierzu zählt nicht nur der landläufig als Hartz IV bekannte Anspruch auf Existenzminimum. Das Sozialrecht umfasst mehr als das.

Denn nur die wenigsten können sich ohne Hilfe gegen das Krankheitsrisiko, gegen den Pflegefall oder gegen den Verlust des Arbeitsplatzes absichern. Im Rahmen des sozialen Rechtsstaates greift an dieser Stelle der Staat ein. In der Regel wird eine Leistung dann gewährt, wenn der Bürger zuvor in die entsprechende Versicherung eingezahlt hat.

So fallen auch die entsprechenden Sozialversicherungen unter den Bereich des Sozialrechts.

Hierzu gehören:

  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Unfallversicherung
  • Arbeitslosenversicherung
  • Rentenversicherung

Das Gegenstück hierzu ist das Fürsorgeprinzip. Hier gewährt der Staat Leistungen, die von einem zuvor gezahlten Beitrag unabhängig sind:

  • Arbeitslosengeld II
  • Sozialhilfe
  • Opferentschädigung usw.

Dieser Bereich ist das Sozialrecht im engen Sinne.

Die Kanzlei WALTHER & COLL. im Sozialrecht

Wichtig ist es für den Mandanten, dass eine Überprüfung staatlichen Handelns ermöglicht werden muss. Gegen unrechtmäßiges Handeln des Staates muss man sich wehren können. Daher bedarf es der Prüfung im Einzelfall, ob ein rechtmäßiges staatliches Handeln vorliegt. Im Sozialrecht ist dieses ganz konkret zunächst das Recht, Widerspruch einlegen zu können gegen eine staatliche Entscheidung.

Die zuständige Behörde, z.B. das Jobcenter, prüft dann zunächst selbst, ob ihre Entscheidung zutreffend war oder nicht. Wenn die Behörde weiterhin der Ansicht ist, dass die Entscheidung rechtmäßig war und einen Widerspruchsbescheid erlässt, kann Klage beim Sozialgericht eingereicht werden. Dann entscheidet ein Berufsrichter zusammen mit zwei ehrenamtlichen Richtern (Schöffen) über den Fall.

Ist die Entscheidung des Gerichts auch nicht im Sinne des Mandanten, kann Berufung beim Landessozialgericht eingereicht werden und – sollte auch dies keinen Erfolg haben – kann die Entscheidung beim höchsten deutschen Sozialgericht, dem Bundessozialgericht in Kassel, überprüft werden.

Unsere Leistungen im Sozialrecht

Wir übernehmen daher für Sie die Überprüfung von Bescheiden und Entscheidungen des Sozialgerichts und die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung auf den folgenden Gebieten:

  • allgemeines Sozialrecht
  • Sozialversicherungsrecht (Kranken-, Renten-, Unfall- und Pflegeversicherungsrecht)
  • Arbeitsförderungsrecht
  • Arbeitslosengeld (ALG)
  • Grundsicherung für Arbeitssuchende (ALG II, Hartz IV),
  • Recht der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden,
  • Sozialhilferecht
  • Ausbildungsförderungsrecht (BAföG)
  • Ansprüche kranker Menschen und Rehabilitation

Die Tätigkeit eines Rechtsanwalts auf diesem Gebiet ist wichtig für die Durchsetzung der Mandanteninteressen, sodass der Zugang zum Recht für die Bürger durchsetzbar bleibt.

Das Gesetz verpflichtet die Kranken-, Pflege- und alle weiteren Sozialversicherungen zwar zu einer Beratung und Aufklärung – Rechtsanwälte beraten und klären jedoch vollkommen unabhängig auf und sie unterliegen der Schweigepflicht.